Barahonas Motive zeigen selten Figuren und die somit temporär unbelebten Schauplätze wirken wie durch den Alltag inszenierte und für jeden zugängliche Bühnenbilder.
Der Künstler interessiert sich dabei aber weniger für das Erzählerische als für den flüchtigen Augenblick.
Seine Malerei hält jene Momente fest, in denen Räume ihren Charakter verändern und Licht selbst zur Architektur wird.
Zwischen traditioneller andalusischer Bildkultur und einer modernen, auf Atmosphäre konzentrierten Malerei entstehen Werke von großer Ruhe, Klarheit und zeitloser Präsenz. Sie laden den Betrachter dazu ein, nicht das Motiv zu suchen, sondern den Raum zwischen Licht und Schatten.