„Zaungäste“ ist ein Arbeitstitel für seine Werke, der sich von selbst erklärt. Häufig versammeln sie sich in Gruppen, oder werden auf sich selbst gestellt Zeugen ihrer Umwelt.
Auf Stelen oder Pfählen positioniert, schauen sie hinaus in Landschaften, über Seen, über Plätze. Wer sie betrachtet oder sich danebenstellt, wird selbst Teil des stillen Spekatkels.
Janthurs Figuren erzählen keine fertigen Geschichten. Sie öffnen Räume. Zwischen Standhaftigkeit und Fragilität, zwischen Humor und Ernst. Oft liegt in ihnen etwas Unfertiges, Suchendes und genau darin ihre Kraft.
Seine Arbeiten brauchen keinen großen Auftritt, denn sie wirken im Vorbeigehen, um zu bleiben.