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Ausstellung
Finest Countdown

23. Oktober 2016 - 8. Januar 2017

Kontraste (ab 06. Oktober)

Vielfalt und Variation in ihren auffälligsten Facetten bestimmen an der nun einsetzenden jahreszeitlichen Schwelle unsere gegenwärtige Wahrnehmung. Mit unserer letzten Themenausstellung des Jahres übertragen wir ab dem 6. Oktober diese vielfältigen Eindrücke in die Räume der Torhausgalerie auf Gut Panker.

Alle ausgestellten Werke der verschiedenen Künstler zeigen die Wirkungsweise ihrer herausgearbeiteten „Kontraste“ durch verschiedenste faszinierende Techniken.

Hell und Dunkel als dominantester Kontrast sind das Spannungsfeld, in dem die Keramikerin Karine Gamerschlag ihre beleuchteten Wandobjekte dem Wechselspiel zwischen strengen Linien und unkontrollierbaren Brüchen aussetzt.

Ähnlich verhält es sich bei dem Bildhauer Klaus Seliger, dessen Holzskulpturen darüber hinaus mit ihrer überdimensionierten Skalierung für eine klare Variation zwischen Darstellung und Wirklichkeit sorgen.

Die Künstlerin Karin Wurlitzer hingegen nutzt mit norddeutschen Küsten, Städten und Inseln

bewusst vertraute Motive für ihre Bildwerke, in deren spannungsvollen Kompositionen im Abstraktum am Ende häufig durch Farb-an-sich-Kontraste hervorstechen.

In geographischer Nachbarschaft entstehen die Werke des Bildhauers Nando Kallweit, dessen Auswahl an Skulpturen wir im stilhaus in der kommenden Ausstellung um wirkungsstarke Wandreliefs ergänzen. Aus einem schwarzen Hintergrund heraus wirken weiche Formen dargestellter Gesichter, deren verschieden helle Elemente durch feine Texturen vom Künstler eine subjektive Einheit vorenthalten wird.

Haptisch erfassbar macht die Keramikerin Sabine Martin Kontraste durch die Materialwahl in ihrer Gestaltung. Das in betonartiger Optik gestaltete Äußere ihrer Schalen steht im starken Gegensatz zu den fein glasierten Innenflächen.

Der Effekt des Wechselspiels von Innen und Außen sind auch der Impuls des Holzkünstlers Angelo de Molina. Mit der Entscheidung seine Objekte so zu gestalten und zu zeigen, wie das Material gewachsen ist, begibt er sich auf die spannungsgeladene Suche nach Schlichtheit, einfacher Form und Reduktion.