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Birgit Borstelmann

Schon immer haben Birgit Borstelmann mechanische Objekte vom folkloristisch einfachen mechanischen Kinderspielzeug bis hin zur kompliziertesten Ingenieurskunst mancher Kunstmaschinen fasziniert. Jean Tinguely, Willi Reiche, Blair Somerville, Keith Newstead, Robert Race und viele andere Künstler sind großartige Vorbilder, waren  Ansporn und Inspiration es selber zu versuchen.

Seit zwölf Jahren beschäftigt sich die Künstlerin nun mit der Gestaltung und Umsetzung meiner eigenen kleinen wundersamen Apparaturen. Es galt zunächst einiges über Mechanik zu lernen, sich mit dem für mich neuen Werkstoff Holz zum Bau der Mechaniken auseinanderzusetzen und letztendlich eine eigene Formensprache zu entwickeln.

Für ihre Experimente machte sich Birgit Borstelmann auf die Suche nach kostenlosen und günstigen Materialien. Mit der Zeit wurde sie dabei zur Entdeckerin kleinerer und größerer Kuriositäten. Diese spielen inzwischen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Objekte. Der positive Nachhaltigkeitsaspekt im Umgang mit Materialien ergab sich quasi nebenbei. Die meisten ausrangierten Gebrauchsgegenstände haben bereits einige Jahrzehnte überdauert, wurden sie doch für eine lange Nutzung konzipiert und produziert. Abnutzungsspuren zeugen von einem ereignisreichen Leben und verleihen ihnen ihren besonderen Charme.

Weitere Zutaten ihrer Maschinen sind beispielsweise Altmetall vom Schrottplatz, Holz- und Plastikmüll vom Strand, am Wegesrand entdeckte Fundstücke oder auch aus defekten Elektrogeräten geborgene Kleinteile wie Kugellager, Schrauben, Lufträder und manches mehr.

Alle diese ausrangierten Gebrauchsgegenstände werden – aus ihrer ursprünglichen Funktion entlassen – in neue Konstellationen gebracht, als wäre es der ihnen schon immer angestammte Platz. Einzelne Elemente dieser Assemblagen werden mit einer meist verborgenen und individuell für jede Arbeit angefertigten Holzmechanik bewegbar gemacht.

Ein leiser Humor gepaart mit ein wenig skurriler Fantasie wird hier zur Würze der Ästhetik. Ist am Ende alles fertig montiert, werden mit Kurbeln und Rädern die Zahnräder, Nocken, Hebel oder Riemen in Gang gesetzt. Die Objekte erwachen zum Leben und beginnen zu schnarren und zu rattern oder kommen auf leisen Sohlen. Jedes Objekt hat eigene Bewegungsabläufe und seinen individuellen Sound.

Die schlichtesten Maschinen, Objekte oder Spielzeuge machen der Künstlerin oft die größte Freude. Es ist nebensächlich ob sie mit einem offensichtlichen oder einem verdeckten Bewegungsmechanismus ausgestattet sind, ihr gefällt die auf den Punkt gebrachte Idee dahinter und dass mit möglichst kleinem (mechanischem) Aufwand überraschende Effekte erzielt werden können. Da um uns herum alles auf Knopfdruck funktionsbereit, komplex motorisiert und meist digitaler Regelung unterliegt, werden uns maschinelle Vorgänge immer mehr entfremdet. Es hat einen erfrischend ursprünglichen Reiz Maschinen selber von Hand in Bewegung setzen zu können. Die absurden Apparaturen wecken bei Groß und Klein Neugierde und Freude am scheinbar sinnfreien Spiel der Kunst.

 

Birgit Borstelmann „Blue Shark“

Wandobjekt, 15 x 39 x 10,5cm

Preis: 1300 €

Birgit Borstelmann „Dicker Pott“

Wandobjekt, 24 x 52 x 11cm

Preis: 1600 €

Birgit Borstelmann „Racer“

Wandobjekt, 23 x 33 x 7cm

Preis: 1300 €

Birgit Borstelmann „Olle Kamelle“

Wandobjekt, 20,5 x 30 x 9cm

Preis: 1200 €

Birgit Borstelmann „Große Kalesche“

Standobjekt, 19,5 x 15,5 x 10,5cm

Preis: 1400 €

Birgit Borstelmann „Shooting Star II“

Wandobjekt, 30,5 x 13 x 7cm

Preis: 1200 €

Birgit Borstelmann „Kopernikus“

Standobjekt, 21 x 29 x 25cm

Preis: 1700 €

Birgit Borstelmann „Solist“

Wandobjekt, 20 x 20 x 7,5cm

Preis: 1200 €

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