Die Starnberger Malerin und Bildhauerin Annette Girke enftführte uns im Oktober 2017 als Gast der Eröffnungsmatinee der Ausstellung Zeitzeichen in ihre „Rückzugsorte“. Einem Bilderzyklus, der dem Zeitgeist bewusst den Stecker zieht und Betrachter in einen Offlinestatus versetzt, um Alternativen aufzuzeigen.
Es wundert also kaum, dass auch der Schaffensprozess selbst als bewusster Rückzug aus dem Alltag verstanden wird. Eine Situation, ein Foto, eine Landschaft oder ein Traum dienen als Inspirationsquellen in einem Flow, in dem die Künstlerin schoneinmal Ort, Zeit, Hunger und Durst als nebensächlich empfindet.
Aufhören will und kann die Künstlerin dann nicht:
„Nur noch diese eine Stelle – und dann ist gut – immer wieder – das kann sich über Stunden hinziehen.“
In ihrer Arbeit versucht Annette Girke, sich die Freiheit zu erhalten, Themen selbst auszusuchen, neue Malstile, Interpretationen und Formate auszuprobieren und nicht nur einem bewährten Muster zu folgen. So erklärt es sich auch, dass der Betrachter bei einer Vielzahl von Bildern an den Rändern oder gar als kompletten Hintergrund stilistisch forciert auf offen gebliebene Leinwand blickt.
Acryl, 80 x 120cm
Acryl, 120 x 80cm
Acryl, 120 x 80cm
Acryl, 80 x 120cm
Acryl, 120 x 80cm
Acryl, 60 x 80cm
Acryl, 100 x 100cm
Acryl, 120 x 100cm
Bronze 19 x 23 x 11cm
Acryl, 90 x 90cm
Acryl, 140 x 105cm